Konfessionelle Krankenhäuser in Dresden 1945-1990
Erforscht werden soll die Geschichte der beiden konfessionellen Krankenhäuser in Dresden, St. Joseph Stift und Diakonissenkrankenhaus, zwischen 1945 und 1990. Abhängig von der Quellenlage (Stadtarchiv Dresden, Staatsarchiv Dresden, Bundesarchiv Berlin, kirchliche Archive) ist eine Erweiterung des Zeitraums bis in die frühen 1990er Jahre ebenso möglich wie eine Beschränkung auf nur eines der beiden Krankenhäuser. Leitfragen könnten u.a. sein:
- Welche Spuren hatte der Zweite Weltkrieg an bzw. in den Krankenhäusern hinterlassen?
- Wie wirkte sich die sozialistische Umgestaltung des Gesundheitswesens in der SBZ bzw. DDR auf die Krankenhäuser aus?
- Welche Besonderheiten der Entwicklung der Krankenhäuser in der DDR lassen sich auf die kirchliche Trägerschaft zurückführen?
- Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede gab es zwischen dem katholischen und dem evangelischen Krankenhaus?
Erwünscht sind ein ausgeprägtes Interesse an der Medizin- und Krankenhausgeschichte sowie ein solides Vorwissen im Bereich der Geschichte der DDR. Wichtig sind weiterhin eine gute Auffassungsgabe beim Lesen historischer Quellen sowie Freude am wissenschaftlichen Lesen und Schreiben. Vorausgesetzt wird die erfolgreiche Teilnahme am Wahlfach Medizingeschichte sowie die regelmäßige Teilnahme am Doktorandenkolloquium des Instituts für Geschichte der Medizin.
- Art der Promotion
- Forschungssemester notwendig?
- Finanzierung/Anstellung
- Angeschlossen an ein strukturiertes Promotionsprogramm?
- Zeitplan
- 01.01.27
- Abteilung / Struktureinheit
- ein Dokument mit weiterführenden Informationen
Betreuung
- Erstbetreuung
Relevante/Repräsentative Publikation mit evtl. Vordaten
Methodik/Aufgaben
- Experimentell
- klinisch
- theoretisch
- statistisch
Bewerbung
- Bewerber:innen-Profil
- Benötigte Bewerbungsunterlagen